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SARDINIEN - Sehenswertes vom Norden bis zum Süden.
Santa Teresa Gallura: Der nördlichste Ort auf Sardinien liegt auf einem großen Felsbuckel am Meer und ist Ablegestelle für die Fähren von Sardinien nach Korsika (z.B.MOBY, Fahrtdauer ca. 1 Std.) Für diesen Ausflug sollte man sich Zeit nehmen und diesen unbedingt machen. Außerdem sollte man Capo Testa, eine wilde und atemberaubende Felsenküste mit einem unvergesslichen Anblick.
Costa Smeralda: Die Badebuchten der Costa Smeralda gehören zu den schönsten der Welt. Nicht umsonst haben dort gekrönte Häupter schon so manche Urlaubswochen verbracht. Es sind vor allem kleine, vom Festland her unzugängliche Buchten, die durch massige Tuffstein-Brocken gegen fremde Einblicke geschützt sind. Am bequemsten sind die diskreten Badeplätze mit einem Boot zu erreichen. Es gilt immer noch die Regel, dass eine Bucht, in der ein Boot ankert, besetzt ist. Aber keine Bange, es gibt genug.
Porto Cervo: Der Hauptort der Smaragd-Küste verfügt über einen ausgezeichneten Yachthafen , indem die Boote aller Klassen Schutz und Ankerplatz für die Nacht finden. Tagsüber fährt man zu "seiner" Bucht. Davon gibt es ja unzählige.
Olbia: Am Westende des Golfes von Olbia liegt der Anlaufhafen der Costa Smeralda. Schon zu den Zeiten der Karthager und Römer wurde der Ort gerne besucht. Überbleibsel davon finden sich zu Wasser und zu Lande. Versunkene Schiffe und Ruinen bilden praktisch einen Gürtel um die Stadt. Eine Sammlung römischer Inschriften befindet sich in der Kirche von San Simplico.
Porto Torres: Das kleine Industriestädtchen am Golfo dell Asinara ist der Hafen Sassaris, und der zweit größte Sardiniens. Die römische Säule auf der Plazza Yenne erinnern daran, dass die Hafenstadt mehr als nur eine römische Siedlung war. Porto Torres hatte viele Vorrechte und besaß sogar eine gewisse Unabhängigkeit. Sehenswert sind die Basalika San Gavino und die Ruinen des Fortuna-Tempels sowie die römische Brücke über den Rio Turritano.
Sassari:Die zweitgrößte Stadt der Insel und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist Handels-und Universitätsstadt. Sassari liegt im Nordwesten Sardiniens und schaut auf eine lange demokratische Tradition zurück. Bereits im Jahre 1294 hatte es eine eigene Verfassung. Besonders sehenswert sind der Markt, die Altstadt mit ihren Gassen, der Dom San Nicola mit seiner Barockfassade, der imposante Palazzo del Duca und der Kirche Santa Maria di Betlem.
Alghero: Das an der Westküste gelegene Alghero verdankt es einem Flugplatz, daß es sich zu einem bedeutenen Fremdenverkehrsort entwickeln konnte. Die Stadt bietet alles, was von einem Ferienzentrum erwartet wird. Eine Altstadt,gute Einkaufsmöglichkeitenfür typisch sardisches Kunsthandwerk, Cafes und Restaurants, eine Wahll guter Hotels und natürlich hervorragende Bademöglichkeiten an vorwiegend weiten Sandstränden. An Sehenswürdigkeiten kann Alghero mit der Kathedrale aus dem 16. Jh. und der Kirche San Pedro aufwarten. Einen Besuch lohnt die schöne Tropfsteinhöhle Gotta di Nettuno an der Westseite des Cappo Caccia.
Nuro: Die Provinzhaupstadt der gleichnamigen Provinz wird gern als Zentrum der sagenumwobenen sardischen Banditen genannt. An deren Unwesen das Gefängnis über der Stadt erinnert. Sehenswert ist das im August stattfindene Erlöserfest, zu dem alte Trachten getragen werden, die darüber hinaus auch in sardischen Trachtenmuseum besichtigt werden können. Ganz in der Nähe des Ortes finden Sie die Höhle" Su Bentu", eine der längsten Italiens überhaupt.
Cagliari: Obwohl tief im Süden gelegen, ist Sardiniens Hauptstadt sardisch "Casteddu" genannt. Schon seit den Zeiten der Phönizier politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der Insel.Im 9.Jh. v.Chr. gegründet, geht ihre Geschichte sogar noch weiter bis in graue Vorzeit zurück. In den Grotten des Capo San Elia fand man menschliche Spuren aus dem 3.Jh. v. Chr. .Das interessanteste Teil Cagliaris, das alte Viertel Rione Castelle, lehnt sich umgeben von Basteien malerisch an einen Hügel. Als Wahrzeichen der Stadt gilt der Elefantenturm aus dem Jahr 1307. In Baustilen mehrerer Jahrhunderte wurde der Dom mit der berühmtenKanzel von Guglielmo errichtet. Beliebte Promenade ist die arkardengesäumte Via Roma mit schönen Ausblicken auf den Hafen , der als erster der sehenswertesten des Mittelalters gilt. Am Hafen liegt auch die Piazza Matteotti, die sich als Ausgangspunkt einer Stadterkundung bestens eignet. N icht zu vergessen dasbedeutendste Zeugnis der römischenV ergangenheit Sardiniens, das Amphitheater.
Isola di San Pietro: Die Provinzhauptstadt der 52 qkm großen Insel wurde von den Genuesen gegründet und wie in Calasetta auf der Nachbarinsel Sant Antioco haben sich Brauchtum und Sprache erhalten. Zur Hochsaison hat Carloforte etwa ebenso viele Gäste wie Einwohner. Die allerdings passen sich den entspannten Müßigang an. Man sitzt in Cafes, Restaurants, spaziert auf der Promenade oder fährt mit dem Boot oder über Land zu den herrlich Badeplätzen. Attraktion der bizzaren Küste mit ihren vielen Grotten sind die wuchtigen Felsbrocken, die wie mächtige Statuen aus dem alten Ägypten erinnern.
Isola di Sant Antico: Die 109 qkm große Insel ist nicht so wild wie ihre Nachbarinsel San Pietro., eher harmonisch, mit schönen Buchten und B adeplätzen und vielen archäologischen Sehenswürdigkeiten, meist aus der Zeit der Karthager. Interessant sind die Orte Sant Antioco mit gut erhaltener phönizischer Nekropole und das einstige Fischerdörfchen Calasetta dessen Wahzeichen ein uralter Turm über den Yachthafen und Strand wacht.
Sardinien Urlaub
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